Ausschreibung für 5 Künstlerstipendien

Die Fondazione Internazionale per la Scultura vergibt ab 2020 jedes Jahr Stipendien für dreidimensional arbeitende Künstler/innen. Aufenthaltsdauer von Anfang Mai bis Ende Oktober. Die Jury prämiert fünf Künstler/innen, die am CIS leben und arbeiten. Stipendium CHF 1500.- monatlich. Die Künstler/innen haben ein persönliches Atelier zur Verfügung, einen gemeinsamen Werkplatz mit 20 t Kran und drei Werkstätten mit der Ausrüstung für die Bearbeitungen verschiedener Materialien wie Stein (Marmor), Holz und Metall usw. Gewohnt wird in individuellen Apartments im Künstlerhaus im Dorfkern von Peccia. Bewerbungen digital bis 31. März 2019 an folgende Adresse senden: info@centroscultura.ch

Für ein Atelierstipendium bewerben können sich dreidimensional arbeitende professionelle Künstler/innen nach Abschluss ihrer Ausbildung an einer anerkannten Hochschule/Akademie. Empfehlenswert sind 1-2 Jahre Berufspraxis und Ausstellungstätigkeit. Dreidimensional arbeitende Kunstschaffende ohne formelle Ausbildung können sich bewerben, wenn sie seit mindestens 5 Jahren professionell als Künstler/in arbeiten und mindestens 3 Mal ihre Werke öffentlich (in Galerien, Kunsträumen, Museen) ausgestellt haben oder 3 Werke im öffentlichen Raum platzieren konnten.

Jedem Stipendiaten steht eine individuelle Wohneinheit im Künstlerhaus in Peccia zur freien Verfügung. In diesem Haus sind insgesamt 6 Wohneinheiten. Jede Einheit verfügt über eine eigene Dusche/WC und eine kleine Küchenzeile. Zur gemeinsamen Nutzung steht eine grosse Ess-/Wohnküche zur Verfügung. Für die Verpflegung sind die Stipendiaten selbst besorgt. Internetanschluss ist vorhanden: WLAN.

Es stehen 5 Ateliers zur Verfügung, die in der Regel einmalig vergeben werden. Die Ateliers sind als autonome Arbeitseinheiten ausgestaltet.
Die Stipendiaten müssen willens sein, sich persönlich mit bildhauerischen Materialien auseinanderzu­setzen und selbst Hand anzulegen. Im Vordergrund der Arbeit steht gemäss Stiftungszweck der Marmor von Peccia, daneben können alle anderen Gesteine oder Materialien wie Holz, Metall, Gips, Ton, Papier etc. zur Anwendung gelangen. Es stehen keine Assistenzen oder sonstigen Arbeitskräfte für die Realisierung der Projekte zur Verfügung.

Die Stipendiaten können nach Beendigung ihres Aufenthaltes Mitglied des Künstlerischen Komitees werden. Sie sind damit auch für den Ausschuss des Komitees und die Jury zur Vergabe der Ateliers wählbar. In der Regel wird ein/e ehemalige/r Stipendiat/in als Mitglied der Jury gewählt.