Arbeiten in Peccia

Es stehen 5 Ateliers zur Verfügung, die in der Regel einmalig vergeben werden. Die Ateliers sind als autonome Arbeitseinheiten ausgestaltet.
Die Stipendiaten müssen willens sein, sich persönlich mit bildhauerischen Materialien auseinanderzu­setzen und selbst Hand anzulegen. Im Vordergrund der Arbeit steht gemäss Stiftungszweck der Marmor von Peccia, daneben können alle anderen Gesteine oder Materialien wie Holz, Metall, Gips, Ton, Papier etc. zur Anwendung gelangen. Es stehen keine Assistenzen oder sonstigen Arbeitskräfte für die Realisierung der Projekte zur Verfügung.

Das Centro stellt den Stipendiaten einen grossen Werkplatz im Freien mit 20 t Kran für ihre Arbeiten zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Angegliedert sind drei Werkstätten mit professionellen Einrichtungen, Maschinen und Werkzeugen für die Bearbeitung von Stein, Holz und Metall. Die Geschäftsführung der Stiftung sorgt dafür, dass die Stipendiaten in die Benutzung der Werkstätten und den Umgang mit Werkzeugen und Materialien eingeführt werden, soweit dafür Bedarf besteht. Die Geschäftsführung der Stiftung organisiert auch ein Rahmenprogramm für alle Stipendiaten. Die aktive Teilnahme an gemeinsamen Veranstaltungen wird vorausgesetzt.

In begründeten Ausnahmefällen und mit dem Einverständnis des/der Präsidenten/in des künstlerischen Komitees und der Geschäftsführung der Stiftung können Stipendiaten zusätzliche Arbeitskräfte auf eigene Kosten beiziehen. Die freiwillige Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfestellung unter den Stipendiaten ist möglich und erwünscht.

Die Stipendiaten sind einverstanden, periodisch Atelierbesuche in Peccia und Künstlerbegegnungen für Sponsoren, Donatoren und zugunsten der für die Fondazione oder das Centro engagierten Personen zu ermög­lichen. Sie gestalten diese Besuche und Begegnungen für die Förderer aktiv mit und unterstützen damit die Fundraising-Anstrengungen von Fondazione und Centro zugunsten von Kulturschaffenden.

Es ist erwünscht, dass jede/r Stipendiat/in der Stiftung eines ihrer/seiner Modelle oder Werke als Schenkung überlässt. Die Auswahl wird in Absprache mit dem Aus­schuss des Künstlerischen Komitees bestimmt.

Die Stipendiaten sind am Ende des Artist in Residence-Aufenthaltes verantwortlich, dass ihre Werke und alle persönlichen Materialien abtransportiert werden.